Montag, 9. November 2009

Kleiner Lahm ganz Groß

Christoph Biermann hat auf SPON eine äußerst treffende und lesenswerte Analyse zur Kritik Philip Lahms am FC Bayern München geschrieben. Einzig fehlt nur, zumindest erwähnt, die Kritik an Lahm, dass er mit seiner Kritik zuerst an die Öffentlichkeit ging, und nicht mit seinen Vorgesetzten, dem Trainer oder Vorstand darüber gesprochen hat. Das hätte vielleicht Missverständnisse ausgeräumt.

Was haben GM und die FDP gemeinsam?

Nichts. Denn GM tanzt auf der Nase von Merkel, und die CDU/CSU auf der Nase der FDP herum. So für die Zukunft gesehen scheint uns nichts besseres passiert zu sein, als dass die FDP ihre Schwarz-Gelbe Koalition bekommen hat. Nun müssen wir einfach nur noch hoffen, dass daraus nicht zu großer Kollateralschaden entsteht.

Sonntag, 8. November 2009

Und noch ein iPod Nano zu gewinnen

Wenn ich schon einmal dabei bin, versuche ich mein Glück auch noch bei einem Gewinnspiel von Annubis Blog. Hier könnt auch ihr teilnehmen. Und wer dabei schon immer einmal auf dem Ball von Italiens Stiefel Urlaub machen wollte, der sollte sich auf der Seite von Sizilienferien.ch umschauen. Denn es werden wunderschöne Ferienhäuser angeboten.

5€ Gutschein zu gewinnen

Einen Fünf-Euro-Gutschein kann man immer mal gut gebrauchen. Deswegen muss ich bei diesem Gewinnspiel mal schaun, ob ich da nicht auch einen bekomme. Flugs noch auf die Startseite von Gutscheintraum.de und dem Otto Gutschein verlinken, und nun auf die fünf Euro hoffen.

Dienstag, 3. November 2009

Chris Brown

Schläger Chris Brown wundert sich. Nicht mehr alle seine Fans lieben ihn. Seine Tour floppt. Und warum? Zu Recht. Es gibt in den USA nun offensichtlich doch noch Leute, die Gewalt ablehnen. Und da brauch sich der Möchte-Gern-Rapper, der mit Sicherheit auch nur von Sex, Gewalt und Drogen singt, nicht wundern, wenn ihn niemand mehr haben will. Sicherlich wird Rihannas Interview viel dazu beigetragen haben. Sie scheint eine der wenigen zu sein, die sich ihrer Vorbildfunktion für kleine Mädchen tatsächlich noch bewusst ist (oder sie ist wirklich ziemlich eiskalt und würde alles für ihre Karriere tun. Das Interview wird ihre Popularität sicherlich noch steigern, zumindest in ihrer Zielgruppe, aber das wollen wir ihr ja nicht unterstellen). Auf alle Fälle trifft ihre Aussage den Kopfnicker da, wo es ihm am meisten weh tut: Bei seinen Einnahmen.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Der Pro SiebenSat.1 Konzern will neue Wege gehen, um die einbrechenden Werbeeinnahmen zu kompensieren und den Schuldenberg abzubauen. Dabei soll das Pay-TV Konzept überprüft werden. So wird darauf verwiesen, dass in anderen europäischen Ländern diese Vermarktungsstrategie bereits funktioniere. Und das soll in Deutschland funktionieren?

Schon des Deutschen liebstes Kind, der Fußball ist gnadenlos untergegangen. In der Saison, wo damals noch Premiere die Exklusivrechte für den Nachmittag besessen hat, und die Zusammenfassung von Sat.1 erst im Abendprogramm gesendet wurde, brachen plötzlich die Quoten weg. Wenn nun der Pro SiebenSat.1 Konzern denkt, einen zweiten Versuch starten zu können, werden einige Programme, die dann nur noch im Pay-TV angeboten werden, gnadenlos untergehen.

Selbst wenn dieses Konzept nicht umgesetzt werden sollte, soll doch der Zuschauer in einem Abhängigkeitsverhältnis möglichst langfristig an den Sender gebunden werden. Anders lässt sich folgende Aussage von ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling kaum interpretieren:

Für die Zukunftsfähigkeit des Konzerns ist es enorm wichtig, dass wir Beziehungen zu den Endkunden aufbauen, etwa über Pay-TV, Video-on-Demand oder andere Geschäftsmodelle.

Die unter dessen Regie stehenden Sender sind nicht gerade bekannt, qualitativ hochwertiges Fernsehen zu zeigen. Bis auf wenige Ausnahmen sinkt das Niveau dort weit unter die Kloschüssel. Wenn dann noch für solch einen Schund noch bezahlt werden soll, kann ich mir schon vorstellen, wie weinende Töchter nach dem harten "Nein" von Vater und Mutter von zu Hause wegrennen, weil sie ihre geliebten Popstars und Soaps nicht sehen dürfen. Wo soll eigentlich das Geld herkommen?

Selbst Sky One, was früher noch Premiere hieß, dümpelt immer noch in tief roten Zahlen herum. Und das schon seit Beginn des Experiments Pay-TV. Innerlich hoffe ich ja, dass Pro SiebenSat.1 wirklich versucht, dieses Konzept umzusetzen, um dann gnadenlos einzubrechen. Raab ist nicht so ein Zugpferd, dass Leute auf den Gedanken kommen, ohne ihn nicht leben zu können.

Aber vielleicht betrifft diese Änderung ja nur die Perlen des Programmangebots. Da kann man sich ja schon fast beruhigt zurücklehnen, so viele Sendungen werden das nicht sein. Dann holt die Familie vielleicht mal wieder das verstaubte "Mensch ärger Dich nicht" oder die Romeé-Karten hervor, und lernt sich endlich wieder einmal bei einem Spiele-Abend näher kennen.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Hab ich mich aufgeregt, nachdem ich nach langer langer Zeit mal wieder Fußball im Fernsehen geschaut habe. 90 Minuten HSV gegen die Schotten. 90 Minuten gequirlte Scheiße aus dem Munde des Kommentators. 90 Minuten mit dem Bedürfnis, schöne Musik aufzulegen und einfach nur das Geplapper abzustellen. Sachlich abgeklärt, steril und ohne viel Regung von Gefühlen versucht da ein gewisser Herr (er kann sich froh schätzen, dass ich mir den Namen nicht gemerkt habe) "durch den Fußball zu operieren". Das ging aber gewaltig nach hinten los.

Sportjournalist kann gelernt werden. Er kann Beiträge für eine Zeitung schreiben, oder eine Sportsendung moderieren. Auch wenn die Spiele schon vorbei, und die Ergebnisse bekannt sind, dann stört ein sachlicher Kommentar während der Zusammenfassung nicht. Er ist sogar hilfreich das Spiel zu verstehen.

Doch eine Live-Sendung ist etwas ganz anderes. Denn Livespiele, ob im Stadion oder zu Hause, sind wahre Leckerbissen. Der Fan fiebert mit seinem Team, er bangt, er freut sich, er trauert, und das mit der ganzen Mannschaft. 90+ Minuten hindurch. Nicht umsonst steht der Schrecken bei einem Gegentor oder die Freude bei einer gelungen Kombination auf den Gesichtern der Zuschauer geschrieben. Und mag auch der Gegner noch so stark sein, vor dem Spiel sind die Hoffnungen und Wünsche am größten. Um einem herum gibt es nichts mehr, nur noch König Fußball.

Doch dieses Mitleiden mit der Mannschaft, dieses Teilhaben am Spiel der Helden wird zu Hause jäh zerstört. Von einem sterilen und emotionslosen Kommentar. Es interessiert nicht, wie oft der Verteidiger mit der Nummer 2 schon im Europapokal gespielt hat. Es ist auch egal, wie oft die Heimmannschaft schon die Spielstätte gewechselt hat. Wir wollen fiebern, wir wollen uns freuen, und wir wollen trauern, wenn der nächste Pass sein Ziel verfehlte.

Wir wollen einfach nur dabei fühlen!

Aber das hat Sat1 noch nicht begriffen.

Oh, und noch etwas. Ich bin nicht gegen Frauen im Fußball. Ich bin nur gegen Inkompetenz. Und da kann man Andrea Kaiser ein wenig in Schutz nehmen - sie ist nicht alleine, denn bei ran-Sat1-Fußball besitzt kaum einer Sachverstand.

Sonntag, 24. Mai 2009

Zocken!

Ich muss mal wieder auf eine Gewinnspielaktion aufmerksam machen, und zwar bei RabattRadar. Dort gewinnt man aber nicht irgendwas, sondern man kann es sich aussuchen, und zwar ein Schnäppchen von ihrer Seite, solange es nicht den Wert von 350 Euro übersteigt. Deswegen habe ich mir eine Playstation 3 (40GB) ausgesucht, die ich unbedingt brauche, weil Grand Turismo das beste Racing Spiel überhaupt ist. Aber gleich 350 Latten für ein Spiel ausgeben? Das finde ich quatsch. Deswegen hoff ich jetzt inständig, dass mir doch einmal das Glück hold ist.

Dienstag, 5. Mai 2009

Erinnerungen

Viele Jahre ist es schon her, dass ich das erste mal auf dem Folk-Festival von Rudolstadt war. Das muss 1996 gewesen sein. Doch diese lange Zeit kann nicht verhindern, dass die Ereignisse von damals in den Abgrund der Vergessenheit sinken. Mein erster Besuch war auch gleichzeitig der Schönste.

Noch in meinem alten Skoda 105 S ging es damals nach Rudolstadt. Ein alter Ghetto-Blaster diente als Radioersatz (nein, damals gabs das noch nicht Standartmäßig) und mit neuem Führerschein genoß man neue Freiheiten.

Die erste Band auf der Bühne beim Schloss kam aus Afrika. Sie mixten Stammesrythmen mit "neumodischen" Instrumenten, und schon bald war das Publikum im Bann der Musik. Überall wippten, tanzten oder stampften die Menschen zu den Klängen der Band. Es war fantastisch.

Doch auch diese Show ging vorüber und es war schon spät in der Nacht. Bald schon machte ein Gerücht die Runde, dass noch im Park eine Band spielen sollte. Also nichts wie hin.

Ich kann mich nicht mehr an den Namen der Band erinnern, aber ich glaube, dass es zwei waren, die zusammen so richtig abgingen. Es war noch besser als das Konzert auf dem Schloss. Die Menschenmenge wuchs zu einer Gemeinschaft zusammen, die selbst nach der dritten Zugabe nicht auseinander brökeln wollte. Niemand ging, auch wenn die Musiker schwörten, es gebe keine Zugabe mehr. Nein, die Masse begann sogar, ein Lied, welches sich besonders eingeprägt hatte, zu summen. Fünf Minuten bis zehn Minuten hielten sie durch, bis erneut der Leadsänger auf die Bühne kam.

"Leute, keine Zugabe mehr!"

Doch umso lauter summte die Menge ihm entgegen. Er lachte, und jeder ahnte es schon ... mit einem Mal sprangen die restlichen Bandmitglieder auf die Bühne, nachdem der Sänger dem Publikum zuschrie:

"Ihr singt das Lied falsch! Es geht nämlich SO!!!!!"

Und die Masse sang mit der Band das Lied noch einmal und aus der vierten Zugabe wurde eine Jam-Session von einer halben Stunde, wo man sich fühlte, als säße man mit tausend Freunden am Lagerfeuer und sang zusammen die Müdigkeit weg. Ich tanzte zum ersten mal wirklich leidenschaftlich mit. Das werde ich nie vergessen.

Warum ich gerade heute daran zurück denke, verdanke ich dem Talent Arena Blog. Danke.

Freitag, 1. Mai 2009

Sichtweise

Es regnet. Die Drehtür zur Bibliothek bewegt sich trotzdem nicht schneller. Aber die paar Tropfen machen auch nicht nass. Ich komm in die Vorhalle. Weder gut, noch schlecht gelaunt, es ist halt Wetter draußen. Regen, oder Sonnenschein. Egal.

Dort treffe ich eine Freundin. Es regnet draußen.

Das Gespräch wie es sich nun ereignet, kennt jeder. "Wie geht es Dir", "Mir geht es gut". "Was machst Du?" "Naja, ist ja schlechtes Wetter draußen." Denn es regnet.

"Aber, das ist doch toll!"

Überraschend schau ich ihr in die Augen. Solche Töne hört man(n) selten von einer Frau. Eigentlich hassen Sie schlechtes Wetter. Aber, "Wasser ist Leben!". Auch wenn das Wetter mir egal ist, mag die Sonne scheinen, oder Regenwolken tief über Jena hängen, es beeinflusst mich nicht wirklich. Aber, "das ist doch toll?"

Ja, Regen ist toll. Die Schönheit der Welt versteckt sich manchmal. Auch im Regen.

Samstag, 25. April 2009

Mitleid

"Ich will dein Mitleid nicht."

Mit großen Augen blickt Stefan seine Ex-Freundin an.

"Ich will dein Mitleid nicht", wiederholt Sabine und fährt fort. "Du weißt dass ich dich noch liebe, deswegen bemitleidest du mich."

"Das ist doch nicht wahr", stottert er. "Ich bemitleide dich doch nicht."

Sie raunzt ihn an, "Ach hör auf!" Sabine senkt ihren Blick und sagt leise, "Das ertrage ich nicht."

Nach einer kurzen Pause wendet sie sich von ihm ab, hielt inne und sagt mit fester Stimme, nachdem er immer noch Sabine wortlos anschaut. "Wenn ich dir wirklich noch etwas bedeute, so wie du sagst, hör auf mich zu bemitleiden."

"Ist es denn schlimm, dass du mir nicht egal bist?" fragt Stefan, immer noch nach Worten ringend.

"Das ist dein Problem", antwortet sie. "Wollen wir tauschen?"

Er blickt beschämt zu Boden.

"Hör zu, was passiert ist, ist passiert. Du hast dich entschieden." Ihre Stimme vibriert. "Aber tu mir das nicht an." Ohne eine Antwort abzuwarten wendet sie sich von ihm ab und ging mit Tränen in den Augen davon, ohne sich noch einmal umzusehen ... .

Poster-Gewinnspiel

Diesmal kommt mit dem Gewinnspiel gleich ein Tipp für ein Geburtstagsgeschenk. Denn hat nicht schon einmal daran gedacht, jemanden ein selbstgemachtes Poster zu schenken? Ist doch viel besser als ein Standartposter was in jeder dritten abgewrackten WG zu finden ist. Deswegen, wer noch ein Geschenk sucht, sollte bei Posterlounge.de nachschauen.

Mir gehts aber jetzt erstmal primär darum, einen Gutschein zu gewinnen, den ich dann bei posterlounge dann einlösen kann. Das Gewinnspiel befindet sich bei VisuelleGedanken. Nun drückt mir mal die Daumen :) dass ich demnächst meiner Süßen etwas tolles zum geburtstag schenken kann :)

Samstag, 4. April 2009