Montag, 21. Juni 2010
Clanverwaltung für Windows Azure
Montag, 7. Juni 2010
Meine Top 3 Spiele von 2000-2009
Ormus hat mich auf eine Aktion hingewiesen, bei der Hitmeister die Top 3 Spiele der Jahre 2000-2009 wissen möchte. Also gut, hier sind die drei Spiele, die mein Leben in dem Jahrzehnt am meisten bestimmt haben. Untertitel: Diese drei Spiele haben mein Leben zerstört!
Platz 3: Diablo2 (+ Erweiterung) – Einfach ein Spiel mit super Atmosphäre und fiesem Suchtpotential. Immer noch bessere Gegenstände, immer noch mehr Herausforderung. Und bei seinem Umfang trotzdem ein leuchtendes Beispiel für Qualität, denn das Spiel enthielt sehr wenige Fehler und ist erstklassig ausbalanciert.
Platz 2: Doom3 – Und nun? Ich darf nicht darauf linken, denn das Spiel gibt es nur in einer Version ab 18 Jahren. Ich verlinke dann mal auf Enemy Territory, das ist aus der gleichen Softwareschmiede (id Software). Die Atmosphäre von diesem Spiel ist schon ziemlich beeindruckend, nicht unbedingt ein Spiel zum alleine im Dunkeln spielen. Und wie immer bei id Software hat auch dieses Spiel wohl für den Verkauf diverser neuer Grafikkarten geführt. Ein Hammer.
Platz 1: World of Warcraft – Das Spiel hat ein ganzes Genre quasi begründet (MMORPG) und wohl unendliche viele Beziehungen und Studienabschlüsse auf dem Gewissen. Durch das offene Ende, die riesengroße Welt und die diversen sozialen Spielkomponenten ist es wirklich schwer, sich der Welt von WoW zu entziehen.
Dienstag, 6. April 2010
Karel Gott, der neue Effe
Richtig, Karel Gott. Der hat nun seinen Kritikern den Stinkefinger gezeigt, nachdem er die Nationalmedaille in Prag verliehen bekommen hat. Der Möchtegern-Star denkt nun, dass er es damit ihnen gezeigt hat. Dumm nur dass zu viele Preise das Ego blind machen lassen. Traurig genug, dass er 1977 eine Anti-Charta unterschrieben hat (Diese diente der kommunistischen Regierung als Rechtfertigung für ihr rigoroses Vorgehen), und das meinethalben damit rechtfertigte, dass ein “Troubadour” eh nichts gegen solch ein Regime ausrichten kann (wer sich damals verweigert hätte, dem hat ein Berufsverbot gedroht), aber umso trauriger ist dieser “Missgriff”, da er mit diesem Finger nicht nur sich selbst, sondern auch die Opfer des kommunistischen Systems verhöhnt, die mit demselben Preis ausgezeichnet wurden.
Sonntag, 14. März 2010
Demokratieverständnis
Die Diskussion um die fünf Weisen, dessen Rat und Kritik einfach von der Bundesregierung ignoriert wird, nimmt nicht ab. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle sagte: "Ratschläge von Professoren können das Nachdenken der Politiker nicht ersetzen [...] Darum sind sie ja auch Berater und nicht Entscheider." Der Grund warum er so denkt, liegt in seinem Demokratieverständnis, da er meint, dass CDU/CSU und FDP ihrer Steuerpläne wegen gewählt wurden. "Dieses Versprechen werden wir halten." Soll man darüber nun weinen oder lachen?
Dienstag, 22. Dezember 2009
Buch-Hit zur Weihnachtszeit
Hitmeister sucht den Buch-Hit zur Weihnachtszeit, das habe ich gerade beim Ormus gelesen. Man sucht sich einfach sein Buch bei Hitmeister darauf und schreibt eine kurze Rezension darüber. Mein Tipp ist die Helliconia Trilogie von Brian W. Aldiss (beispielhaft hier der Teil Winter).
Helliconia ist ein Klassiker der Science-Fiction Literatur, der in Deutschland völlig zu Unrecht unbekannt ist. Die Welt von Helliconia bewegt sich auf einer langsamen Umlaufbahn und hat daher für unsere Verhältnisse extrem lange Jahreszeiten (über 1000 Jahre), die dadurch auf sehr großen Einfluss auf die Gesellschaft und Kultur der Welt haben. Die Menschen beobachten die Bevölkerung von der Raumstation Avernus. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Autor mit politischen, sozialen und biologischen Veränderungen, die durchaus als Spiegel der Erde anzusehen sind. Seine Sprache ist dabei sehr ausführlich und er beschreibt Dinge akribisch genau – insbesondere im englischen Original ist das beeindruckend.
Sonntag, 15. November 2009
Bei Snipz eine Wii gewinnen
Ich bin zwar ziemlich spät dran, aber beim Schnäppchenjäger Snipz.de gibt es diese diese Woche ein Wii Paket zu gewinnen. Ich habe noch immer keine Wii und so kurz vor Weihnachten wäre das doch eine sehr schöne Überraschung. Also trage ich mich noch in die Liste ein und hoffe das Beste!
Guten Morgen
Manchmal wacht man auf und ist noch ein wenig knautschig von der Nacht, und nichts scheint den Morgen so richtig zu erhellen. Da kommt einem die richtige Meldung gut gelegen. Ein 34-jähriger Fahrer aus den USA versenkte seinen 2 Millionen teuren Sportwagen. Manchmal meint SPON es richtig gut mit mir. Ja, ein wenig Schadenfreude ist dabei. Aber hauptsächlich fühle ich mich bestätigt, dass man guten Stil nicht kaufen kann.
Donnerstag, 12. November 2009
Uli Hoeneß und seine Selbstüberschätzung
"Ich stecke keinen Zeitrahmen. Mir geht es darum, dass er und die Mannschaft es schaffen, dass es Fortschritte gibt. Das beurteilen wir"
Diese Worte stammen von keinem anderen als vom Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß. Sicherlich mag er mit der Saison unzufrieden sein. Und sicherlich mag müsste Bayern gefühlte 10 Plätze in der Tabelle weiter vorne stehen. Aber inzwischen sind sie auf den 8. Platz abgerutscht. Philipp Lahm hatte ja schon angedeutet, welche Schwierigkeiten zur Zeit bei Bayern vorherrschen. Hoeneß gießt sich aber selbst Öl ins Feuer wenn er meint, dass Bayern schon immer von 2 - 3 Spielern abhängig und die anderen demnach Mitläufer gewesen waren.
Also wenn das wirklich so ist, dann kann Louis van Gaal auch nichts für die stümperhafte Leistungen seiner Spieler, da er die Verletzten nicht selbst kaputt getreten hat.
Und Lahm hat Recht: Einige Spieler kamen auf Wunsch von Klinsmann, Hoeneß und anderen, die nichts mit der Taktik zu tun haben. Nun soll van Gaal die Fußballer bei Laune halten, weil durch die verfehlte Einkaufspolitik 4 erstklassige Stürmer (gut, 3 - Gomez wird eh überschätzt) auf einen Platz kommen, wenn alle Spieler fit wären. Gomez war der größte Missgriff, noch schlimmer als einst Emilian Kostadinov.
Gomez runter zu den Amateuren in die 3. Liga und Toni (oder Klose) weg, und noch einen neuen Mittelfeldspieler dazu holen, der in das neue System hineinpasst. Und viola, die Bayern werden wieder den deutschen Fussball dominieren. Fehler zugeben war noch nie die Stärke eines Menschen ...
Simone Thomalla - Altes Prinzip, Neue Richtung
Mike Tyson ganz der Alte
Eigentlich mag ich den Schläger ja überhaupt nicht. Aber hoffentlich hat der Fotograf es mal so richtig klingeln gehört, und damit meine ich nicht die Ringglocke.
Mittwoch, 11. November 2009
Der Traum des Fliegens
Netbook, ich kooooomme! Oder doch Laptop?
Good-bye, Robert Enke
Bei aller Trauer und den tiefen Respekt, den ich Robert Enke gegenüber empfinde, sind meine Gedanken auch bei dem Zugführer, der die Tötung am unmittelbarsten erlebte und verarbeiten und letztendlich damit leben muss.
Montag, 9. November 2009
Kleiner Sarkozy ganz Groß?
Da scheint das Gedächtnis des französischen Staatspräsidenten ihm einen Streich gespielt zu haben. Denn er selbst glaubt, am 9. November abends mit Alain Juppé an der Mauer in Berlin gestanden zu haben, um mit Spitzhacke bewaffnet Beton aus dem Grenzwall heraus zu schlagen. Hätten wir mal noch weitere zwanzig Jahre gewartet, dann wäre es Nicolas Sarkozy höchstpersönlich gewesen, der die Mauer niedergerissen hat, mit bloßen Händen ...
Kleiner Lahm ganz Groß
Christoph Biermann hat auf SPON eine äußerst treffende und lesenswerte Analyse zur Kritik Philip Lahms am FC Bayern München geschrieben. Einzig fehlt nur, zumindest erwähnt, die Kritik an Lahm, dass er mit seiner Kritik zuerst an die Öffentlichkeit ging, und nicht mit seinen Vorgesetzten, dem Trainer oder Vorstand darüber gesprochen hat. Das hätte vielleicht Missverständnisse ausgeräumt.
Was haben GM und die FDP gemeinsam?
Nichts. Denn GM tanzt auf der Nase von Merkel, und die CDU/CSU auf der Nase der FDP herum. So für die Zukunft gesehen scheint uns nichts besseres passiert zu sein, als dass die FDP ihre Schwarz-Gelbe Koalition bekommen hat. Nun müssen wir einfach nur noch hoffen, dass daraus nicht zu großer Kollateralschaden entsteht.
Sonntag, 8. November 2009
Und noch ein iPod Nano zu gewinnen
5€ Gutschein zu gewinnen
Dienstag, 3. November 2009
Chris Brown
Schläger Chris Brown wundert sich. Nicht mehr alle seine Fans lieben ihn. Seine Tour floppt. Und warum? Zu Recht. Es gibt in den USA nun offensichtlich doch noch Leute, die Gewalt ablehnen. Und da brauch sich der Möchte-Gern-Rapper, der mit Sicherheit auch nur von Sex, Gewalt und Drogen singt, nicht wundern, wenn ihn niemand mehr haben will. Sicherlich wird Rihannas Interview viel dazu beigetragen haben. Sie scheint eine der wenigen zu sein, die sich ihrer Vorbildfunktion für kleine Mädchen tatsächlich noch bewusst ist (oder sie ist wirklich ziemlich eiskalt und würde alles für ihre Karriere tun. Das Interview wird ihre Popularität sicherlich noch steigern, zumindest in ihrer Zielgruppe, aber das wollen wir ihr ja nicht unterstellen). Auf alle Fälle trifft ihre Aussage den Kopfnicker da, wo es ihm am meisten weh tut: Bei seinen Einnahmen.
Sonntag, 18. Oktober 2009
Der Pro SiebenSat.1 Konzern will neue Wege gehen, um die einbrechenden Werbeeinnahmen zu kompensieren und den Schuldenberg abzubauen. Dabei soll das Pay-TV Konzept überprüft werden. So wird darauf verwiesen, dass in anderen europäischen Ländern diese Vermarktungsstrategie bereits funktioniere. Und das soll in Deutschland funktionieren?
Schon des Deutschen liebstes Kind, der Fußball ist gnadenlos untergegangen. In der Saison, wo damals noch Premiere die Exklusivrechte für den Nachmittag besessen hat, und die Zusammenfassung von Sat.1 erst im Abendprogramm gesendet wurde, brachen plötzlich die Quoten weg. Wenn nun der Pro SiebenSat.1 Konzern denkt, einen zweiten Versuch starten zu können, werden einige Programme, die dann nur noch im Pay-TV angeboten werden, gnadenlos untergehen.
Selbst wenn dieses Konzept nicht umgesetzt werden sollte, soll doch der Zuschauer in einem Abhängigkeitsverhältnis möglichst langfristig an den Sender gebunden werden. Anders lässt sich folgende Aussage von ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling kaum interpretieren:
Für die Zukunftsfähigkeit des Konzerns ist es enorm wichtig, dass wir Beziehungen zu den Endkunden aufbauen, etwa über Pay-TV, Video-on-Demand oder andere Geschäftsmodelle.
Die unter dessen Regie stehenden Sender sind nicht gerade bekannt, qualitativ hochwertiges Fernsehen zu zeigen. Bis auf wenige Ausnahmen sinkt das Niveau dort weit unter die Kloschüssel. Wenn dann noch für solch einen Schund noch bezahlt werden soll, kann ich mir schon vorstellen, wie weinende Töchter nach dem harten "Nein" von Vater und Mutter von zu Hause wegrennen, weil sie ihre geliebten Popstars und Soaps nicht sehen dürfen. Wo soll eigentlich das Geld herkommen?
Selbst Sky One, was früher noch Premiere hieß, dümpelt immer noch in tief roten Zahlen herum. Und das schon seit Beginn des Experiments Pay-TV. Innerlich hoffe ich ja, dass Pro SiebenSat.1 wirklich versucht, dieses Konzept umzusetzen, um dann gnadenlos einzubrechen. Raab ist nicht so ein Zugpferd, dass Leute auf den Gedanken kommen, ohne ihn nicht leben zu können.
Aber vielleicht betrifft diese Änderung ja nur die Perlen des Programmangebots. Da kann man sich ja schon fast beruhigt zurücklehnen, so viele Sendungen werden das nicht sein. Dann holt die Familie vielleicht mal wieder das verstaubte "Mensch ärger Dich nicht" oder die Romeé-Karten hervor, und lernt sich endlich wieder einmal bei einem Spiele-Abend näher kennen.